Praxisurlaub

26.08.2019 bis 13.09.2019
Vertretung übernimmt:
Herr Dr. Clancy
Sophienstr.26
Tel: 07221/22420



Impfungen haben und werden Leben retten


Ohne Impfungen wäre unser Leben deutlich gefährlicher.

Schon das Vergnügen im Garten zu sein, auf dem Spielplatz wäre überschattet vom Risiko eine Wundstarrkrampfinfektion zu bekommen.


Kinderlähmung, Diphterie, Kehldeckelentzündung, Leberentzündung, Hirnhautentzündung, Keuchhusten, Masern, Röteln, Mumps alles schwerwiegende Erkrankungen, die entweder für den Erkrankten selbst oder das Ungeborene schwere teilweise tödliche oder lebenslänglich einschränkende Konsequenzen haben.


Impfungen gegen HPV reduzieren das Risiko an Genitalkrebs zu erkranken, Rotavirenimpfungen verhindert einen unter Umständen tödlichen Wasserdurchfall von Säuglingen.

Es gibt noch andere nicht hier erwähnte Impfungen, die je nach Lebenssituation sinnvoll sind.


Natürlich haben auch Impfungen ein kleines Restrisko, dennoch überwiegt der Nutzen bei weitem das Risiko.


Daher seien Sie Impfungen gegenüber aufgeschlossen.


Sollten Sie Bedenken haben, lassen Sie sich aufklären.


Ich bin für Sie da.


Unten werde ich immer wieder mal andere Verlinkungen auf unterschiedliche Erkrankungen geben.


Pertussis-Keuchhusten


https://www.youtube.com/watch?v=M4wypm8JEBg


Keuchhusten (Pertussis)

Symptome & Krankheitsbild

Keuchhusten verläuft  typischer Weise in drei Phasen:

  • 1.Stadium catarrhale (Erkältungsphase):
  •  Eine bis gute zwei Wochen nach der Ansteckung kommt es zunächst zu untypischen Krankheitszeichen,die eher einer banalen Erkältung ähneln: Schnupfen, gelegentlich leichter Husten und Heiserkeit. Eventuell kommen leichtes Fieber und gerötete Bindehäute hinzu. Diese erste Krankheitsphase dauert etwa 1 bis 2 Wochen an. Der Patient ist aber jetzt bereits hochansteckend!
  • 2.Stadium convulsivum (Anfallphase):
  • Während der anschließenden 4 bis 6 Wochen dauernden zweiten Phase kommt es zum charakteristischen "Keuchhusten"der durch wiederholte krampfartige Hustenanfälle bis hin zur Atemnot gekennzeichnet ist. Der oft minutenlange, stakkatoartige Hustenanfall mit herausgestreckter Zunge endet mit einem juchzenden Geräusch beim Einatmen, das durch einen Krampf     des Kehlkopfes verursacht wird. 
  •   Innerhalb von 24 Stunden muss mit durchschnittlich 5 bis 50 Keuchhustenanfällen gerechnet werden, die nachts häufiger als tagsüber auftreten. Die Attacken können bei körperlicher Anstrengung oder psychischer Belastung ausgelöst bzw. verstärkt werden.
     Oft folgt einem Keuchhustenanfall Erbrechen oder zumindest wird zäher Schleim herausgewürgt. Diese Phase ist meist vonAppetitlosigkeit und Schlaflosigkeit begleitet. Fieber ist selten.
  • 3.Stadium decrementi (Erholungsphase):
  • In der dritten Phase nehmen die Hustenattacken allmählich ab, doch auch dieses Stadium dauert 6 bis 10 Wochen an. Bis zum Ausheilen der Krankheit kann durchaus ein Vierteljahr vergehen. Kalte Luft, Zigarettenrauch oder körperliche Anstrengung können monatelang Reizhusten auslösen.  

Säuglinge zeigen häufig keine charakteristischen Beschwerden, so dass bei ihnen Atemaussetzer (Apnoen) im Fokus stehen, die eine sofortige Intensivtherapie im Krankenhaus erfordern. Fieber ist meist nicht vorhanden. Aufgrund der Atemnot kann sich die Haut teilweise bläulich verfärben (Zyanose). Junge, ungeimpfte Säuglinge unter 6 Monaten, Frühgeborene und Babys von sehr jungen Müttern haben ein besonders hohes Risiko für schwere Pertusssis-Erkrankungen. Die häufigsten Komplikationen sind Lungenentzündungen und Mittelohrentzündungen. Kinder mit Asthma haben ebenso ein größeres Erkrankungsrisiko.

Jugendlichen und Erwachsenen fehlen ebenso meist die typischen Symptome. Ihr Husten ist langanhaltend, aber weniger heftig. Bei etwa 99% ist der Husten krampfartig, 65% leiden nach dem Hustenanfall unter Atemnot, 65% unter Erbrechen und bei 69% tritt das typische Keuchen bei der Pertussis-Erkrankung auf.


HPV-Impfung jetzt auch für das starke

Geschlecht !


Die Impfung senkt das Risiko an Genitalwarzen und nachfolgend an Tumoren im Genitalbereich zu erkranken.

Zudem wird durch Impfung des männlichen Teils der Bevölkerung auch die Verbreitung insgesamt verrringert, so dass auch die Übertragung auf den Partner insgesamt reduziert und beim Partner auch das Krebsrisiko und die Bildung von Genitalwarzen verrringert wird.


Von den meisten Kassen wird bis zur Vollendung des 17.LJ dies übernommen.

Bei vielen  auch noch danach, hier muss der Patient erst in Vorleistung treten und bekommt sie Kosten, dann von seiner Kasse erstattet.