PRAXIS-URLAUB vom 07.09.2020 bis zum                                                        25.09.2020


Vertretung übernimmt vom 07.09.2020 bis 11.09.2020

Herr Dr. Wiedenlübbert  oder    Dr. Porrmann

Hauptstr.64                                   Schillerstr.1

Tel: 07221/71019                           Tel: 07221/29909


Vertretung übernimmt vom 14.09.2020 bis 25.09.2020

Dr. Clancy

Sophienstr.26

Tel: 07221/22420


Nur mit telefonischer Voranmeldung, auch in Akutfällen !!!!


Wir sind wie gewohnt ab 28.09.2020 wieder für Sie da!!



Corona-Schwerpunkt Praxis


Mo-Fr werden in eigener Sprechstunde Abstriche  auf COVID19 und gegebenfalls auch Untersuchung und Behandlung durchgeführt.


  • Auch bei Kindern jeden Alters.

 

  • Bei Patienten mit Erkältungssymptomen werden wir diese in die Infektionssprechstunde einbestellen, untersuchen und behandeln.
  • Kontaktpersonen mit Aufforderung durch Gesundheitsamt(bitte mitbringen)
  • Angestellte in entsprechenden Einrichtungen mit Berechtigungsschein
  • vor Aufnahme in Heim oder Ähnliches
  • Reiserückkehrer

Organistation:

 Nur mit Anmeldung per Telefon:07221/25416 // 01702341406

                                           FAX:07221/260500

                                           Mail: praxis.daul@t-online.de


Nachweis , dass man innerhalb 72h zum Testen kommt---

zum Beispiel Flug- , Zug- oder Busticket, Tankbelege etc.--> gilt nur für Reiserückkehrer.


CORONA-Abstriche vor Auslandsreise werden hier auch durchgeführt. Ist eine Privatleistung - circa 52€ zuzüglich Laborkosten.


Für Reiserückkehrer gilt bis zum 30.09.2020

Maximal 72h nach Rückkehr übernimmt das Land die Kosten für den Abstrich.

Rückkehrer aus Nichtrisikogebieten dürfen sich innerhalb 72h testen lassen.

Rückkehrer aus Risikogebieten

  • Testpflicht ! --> also die 72h nicht überschreiten, ansonsten Privatleistung.
  •  Unverzügliche Meldung beim Ordnungsamt/Gesundheitsamt
  • In häusliche Quarantäne begeben. Diese darf nur zwecks Testung unterbrochen werden.
  • Ein negativer CORONA-Test befreit nicht automatisch von der Quarantäne
  • Hierzu müssen die Rückkehrer den schriftlichen Nachweis dem Ordnungsamt zukommen lassen. Dies entscheidet über die vorzeitige Beendigung der Quarantäne.
  • Die Testverpflichtung gilt sowohl für Erwachsene , wie auch Kinder jeden Alters.

Ab 01.10.2020 gilt

  • Nur noch kostenfreie Tests für Reiserückkehrer aus Risikogebieten
  • Dieser Test kann frühestens 5 Tage nach Rückkehr erfolgen.
  • Eine Mindestquarantäne von 5 Tagen ist also gegeben.
  • Ansonsten Vorgehen wie oben.

PRAXIS-Hygiene


  • Bei allen Erkrankungzeichen eventueller infektiöser Natur--> vorher anrufen
  • Abstandsregel beachten !!
  • Mundschutz nicht vergessen, auch Kinder ab 6Jahre
  • Wir geben Ihnen nach Rücksprache einen seperaten Termin oder überweisen Sie an die Fieberambulanz.
  • Von der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist bei ungesicherter Infektsituation abzuraten.




 

Impfungen haben und werden Leben retten


Ohne Impfungen wäre unser Leben deutlich gefährlicher.

Schon das Vergnügen im Garten zu sein, auf dem Spielplatz wäre überschattet vom Risiko eine Wundstarrkrampfinfektion zu bekommen.


Kinderlähmung, Diphterie, Kehldeckelentzündung, Leberentzündung, Hirnhautentzündung, Keuchhusten, Masern, Röteln, Mumps alles schwerwiegende Erkrankungen, die entweder für den Erkrankten selbst oder das Ungeborene schwere teilweise tödliche oder lebenslänglich einschränkende Konsequenzen haben.


Impfungen gegen HPV reduzieren das Risiko an Genitalkrebs zu erkranken, Rotavirenimpfungen verhindert einen unter Umständen tödlichen Wasserdurchfall von Säuglingen.

Es gibt noch andere nicht hier erwähnte Impfungen, die je nach Lebenssituation sinnvoll sind.


Natürlich haben auch Impfungen ein kleines Restrisko, dennoch überwiegt der Nutzen bei weitem das Risiko.


Daher seien Sie Impfungen gegenüber aufgeschlossen.


Sollten Sie Bedenken haben, lassen Sie sich aufklären.


Ich bin für Sie da.


Unten werde ich immer wieder mal andere Verlinkungen auf unterschiedliche Erkrankungen geben.


Pertussis-Keuchhusten


https://www.youtube.com/watch?v=M4wypm8JEBg


Keuchhusten (Pertussis)

Symptome & Krankheitsbild

Keuchhusten verläuft  typischer Weise in drei Phasen:

  • 1.Stadium catarrhale (Erkältungsphase):
  •  Eine bis gute zwei Wochen nach der Ansteckung kommt es zunächst zu untypischen Krankheitszeichen,die eher einer banalen Erkältung ähneln: Schnupfen, gelegentlich leichter Husten und Heiserkeit. Eventuell kommen leichtes Fieber und gerötete Bindehäute hinzu. Diese erste Krankheitsphase dauert etwa 1 bis 2 Wochen an. Der Patient ist aber jetzt bereits hochansteckend!
  • 2.Stadium convulsivum (Anfallphase):
  • Während der anschließenden 4 bis 6 Wochen dauernden zweiten Phase kommt es zum charakteristischen "Keuchhusten"der durch wiederholte krampfartige Hustenanfälle bis hin zur Atemnot gekennzeichnet ist. Der oft minutenlange, stakkatoartige Hustenanfall mit herausgestreckter Zunge endet mit einem juchzenden Geräusch beim Einatmen, das durch einen Krampf     des Kehlkopfes verursacht wird. 
  •   Innerhalb von 24 Stunden muss mit durchschnittlich 5 bis 50 Keuchhustenanfällen gerechnet werden, die nachts häufiger als tagsüber auftreten. Die Attacken können bei körperlicher Anstrengung oder psychischer Belastung ausgelöst bzw. verstärkt werden.
     Oft folgt einem Keuchhustenanfall Erbrechen oder zumindest wird zäher Schleim herausgewürgt. Diese Phase ist meist vonAppetitlosigkeit und Schlaflosigkeit begleitet. Fieber ist selten.
  • 3.Stadium decrementi (Erholungsphase):
  • In der dritten Phase nehmen die Hustenattacken allmählich ab, doch auch dieses Stadium dauert 6 bis 10 Wochen an. Bis zum Ausheilen der Krankheit kann durchaus ein Vierteljahr vergehen. Kalte Luft, Zigarettenrauch oder körperliche Anstrengung können monatelang Reizhusten auslösen.  

Säuglinge zeigen häufig keine charakteristischen Beschwerden, so dass bei ihnen Atemaussetzer (Apnoen) im Fokus stehen, die eine sofortige Intensivtherapie im Krankenhaus erfordern. Fieber ist meist nicht vorhanden. Aufgrund der Atemnot kann sich die Haut teilweise bläulich verfärben (Zyanose). Junge, ungeimpfte Säuglinge unter 6 Monaten, Frühgeborene und Babys von sehr jungen Müttern haben ein besonders hohes Risiko für schwere Pertusssis-Erkrankungen. Die häufigsten Komplikationen sind Lungenentzündungen und Mittelohrentzündungen. Kinder mit Asthma haben ebenso ein größeres Erkrankungsrisiko.

Jugendlichen und Erwachsenen fehlen ebenso meist die typischen Symptome. Ihr Husten ist langanhaltend, aber weniger heftig. Bei etwa 99% ist der Husten krampfartig, 65% leiden nach dem Hustenanfall unter Atemnot, 65% unter Erbrechen und bei 69% tritt das typische Keuchen bei der Pertussis-Erkrankung auf.